2020 jährt sich ein Frankfurter Stadtereignis: Im Jahr 1970 wurde in der Eppsteiner Straße 47 das erste Haus im Frankfurter Westend besetzt. In den folgenden Jahren, bis zur Räumung der Häuser „Bockenheimer Landstraße/Ecke Schumannstraße“ im Jahr 1974, kam es zu zahlreichen weiteren Hausbesetzungen und Mietstreiks in Frankfurt, insbesondere im Westend

Die Heftigkeit der Auseinandersetzung um besetzte Häuser, Räumungen und die Spekulation in Folge der damaligen Stadtplanungen, die Konsequenzen und Lehren für die Stadtentwicklung und die Stadtpolitik – es ist ein sehr spannendes Kapitel der Frankfurter Zeitgeschichte.

Gemeinsam mit dem Verein „Frankfurter Archiv der Revolte“ bereitet das Institut für Selbstorganisation (e.V.) eine Ausstellung zum Frankfurter Häuserkampf vor. Die Ausstellung soll im Herbst 2020 im Studierendenhaus gezeigt werden. Wir bitten um Unterstützung dieses Projektes!