Von der Protestbewegung zu den Bürgerinitiativen. Am Beispiel der AG Westend und der BI Bockenheim

Save the date: 15. Juni 2019

2020 jährt sich ein Frankfurter Stadtereignis: Im Jahr 1970 wurde in der Eppsteiner Straße 47 das erste Haus im Frankfurter Westend besetzt. In den folgenden Jahren, bis zur Räumung der Häuser „Bockenheimer Landstraße/Ecke Schumannstraße“ im Jahr 1974, kam es zu zahlreichen (14? 16?) weiteren Hausbesetzungen und Mietstreiks in Frankfurt, insbesondere im Westend
Die Heftigkeit der Auseinandersetzung um besetzte Häuser, Räumungen und die Spekulation in Folge der damaligen Stadtplanungen, die Konsequenzen und Lehren für die Stadtentwicklung und die Stadtpolitik – es ist ein sehr spannendes Kapitel der Frankfurter Zeitgeschichte.
Die 1969 gegründete „AG Westend“ hat dabei Stadtgeschichte geschrieben. Die Seit 1970 stattfindenden Hausbesetzungen machen einen dramatischen Wandel im Westend deutlich und die Ende der 70er Jahre beginnende Sanierung Bockenheims ist maßgeblich durch die Erfahrungen und Erfolge der Bürgerinitativen des Westennds geprägt.

Die Ausstellung über die Sanierung Bockenheims im September 2018 zeigte dies.

Seminar am 15. Juni 2019. Ort: Stadtteilbüro Bockenheim (Leipziger Straße 91). Beginn: 13:00 Uhr (bis 18:00). Anmeldung: info@institut-iso.de | 069 7675 2458