Eröffnung der Ausstellung

Am 13. September 2018 wurde die Ausstellung SANIERUNG BOCKENHEIM 1978-1995 eröffnet. Der Abend begann mit einem Text von Thomas Blanke, der, vorgetragen von Ilja Kamphues, mitten ins Herz Bockenheims traf. Der Schirmherr des Projekts, Stadtrat Mike Josef, war leider verhindert – er wurde vertreten von Herrn Gilbert Mayr vom Stadtplanungsamt. Für den Verein „Offenes Haus der Kulturen“ sprach Tim Schuster. Der Stadtplaner und Architekt Prof. DW Dreysse erläuterte die Rahmenbedingungen des beispielhaften Sanierungsprojektes in Frankfurt. Anschliessend wurde die Ausstellung von Norbert Saßmannshausen eröffnet.

Bilder von der Ausstellungs-Eröffnung am 13. September 2018.

 

Das Transparent „zum Depot-Fest“ ist Teil der Ausstellung. Es wurde zur Eröffnung der Ausstellung im Foyer präsentiert.

Vor dem Ausstellungsraum im Foyer.

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Ankündigungen der Ausstellung

Im aktuellen Programmflyer von Radio X (Nr. 27. Juli – Sept. 2018) findet sich ein schöner Artikel von Stephan Kyrieleis über Bockenheim vor 40 Jahren – und darin ein Hinweis auf die Ausstellung SANIERUNG BOCKENHEIM 1978-1995. Und der Monatsflyer des Vereins „Offenes Haus der Kulturen“ weist ebenfalls darauf hin und verwendet ein Foto von Klaus Eich, das auch von uns für das Plakat verwendet wurde. (mehr …)

Die Sanierung des Frankfurter Stadtteil Bockenheim

Die Sanierung des Frankfurter Stadtteil Bockenheim

 In einer Ausstellung im September 2018 soll der Zustand vor der Sanierung (Ende der 70er Jahre bis Anfang der 90er Jahre) und es sollen die Pläne und Vorstellungen zur Sanierung in Erinnerung gerufen werden.
Damit kann die Identität des Stadtteil Bockenheims im Wandel verdeutlicht und auch ein Beitrag zu den offenen Fragen der Stadtteilentwicklung im 21. Jahrhundert geleistet werden.

1978
beschloss die Stadt Frankfurt in zwei Bereichen Bockenheims eine städtebauliche Sanierung durchzuführen. In den 1980-er Jahren wurden daraufhin viele heruntergekommene und stark vernachlässigte Gebäude instandgesetzt und modernisiert,
ruinöse oder leerstehende Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt – überwiegend Wohngebäude mit Sozialwohnungen. Laut Abschlussbericht der Stadt wurden die Modernisierungen in der Mehrzahl öffentlich gefördert und die Miete festgeschrieben. Für Bewohner, die zeitweise oder auf Dauer wegen der Sanierung ausziehen mussten, wurden Ersatzwohnungen im Sanierungsgebiet oder im Stadtteil bereitgestellt und die Umzugskosten übernommen. (mehr …)

7. Febr. 2018: Vortrag „Die Sanierung Bockenheims“

 

1978
beschloss die Stadt Frankfurt in zwei Bereichen Bockenheims eine städtebauliche Sanierung durchzuführen. Daraufhin wurden viele heruntergekommene und stark vernachlässigte Gebäude instandgesetzt und modernisiert, ruinöse oder leerstehende Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt. In Kombination mit dem U-Bahn-Bau  (U6/U7) und dem Ende der Industrie in Bockenheim (Wegzug der großen Bockenheimer Betriebe VDO und Hartmann & Braun) wurde damit ein umfassender Wandel in Bockenheim eingeleitet.

Neben vielen kleineren Einzelmaßnahmen entstanden in den beiden Sanierungsgebieten vier größere Neubaukomplexe: die Ladengalerie an der Bockenheimer Warte, die Seniorenwohn-anlage Adalbertstraße, Sozialwohnungen an der Jordanstraße/Kiesstraße und das Pflege-heim Friesengasse/Kleine Seestraße.
1995 wurde die Sanierung förmlich abgeschlossen.

Das bürgerschaftliche Engagement war in diesem Sanierungszeitraum von großer Bedeutung für das Ergebnis. In Bürgerinitiativen, VHS-Kursen und öffentlichen Veranstaltungen wurde informiert, gestritten und debattiert über die Ziele und die Umsetzung des städtischen Vorhabens. Begleitende wissenschaftliche Untersuchungen gehörten selbstverständlich dazu und genauso Anwälte, die, von der Stadt finanziert, die Bewohner berieten. (mehr …)