Katalog zur Ausstellung ist da! Pünktlich zum 6. Dezember!

Die Redaktion saß lange an den Texten. Und beugte sich über die vielen Fotos. Welche Reihenfolge, was fehlt noch, wo steht die Jahreszahl? Das Buch (Katalog der Ausstellung und Dokumentation) liegt jetzt vor. Katalogformat (28x21 cm), hat 128 Seiten und kostet 20 Euro. Bestellungen sind ab sofort möglich über die Mailadresse info@institut-iso.de –
Das Buch ist ab sofort direkt erhältlich
– im Stadtteilbüro Bockenheim (Leipziger Straße 91 ab 15 bis 19 Uhr werktags).
– i
n der Karl-Marx-Buchhandlung in der Jordanstraße.
– im Hessenshop in der Leipziger Straße 49.
– in der Buchhandlung Libretto in der Mühlgasse 3


Ein schönes Weihnachtsgeschenk! 

Ausstellung SANIERUNG BOCKENHEIM. Das wars!

14 Ausstellungstage liegen hinter uns. Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche und sehr gut besuchte Eröffnung (siehe der Beitrag zur Eröffnung), und wir blicken zurück auf intensive Ausstellungstage mit regem Besucherstrom ((am 26.9. waren es 57 Besucher, am 30. 9. über 70!) , vielen informativen Gesprächen, spannendem neuen Foto-Material, das uns übergeben oder angekündigt wurde.

Am Sonntag, 30. September war Schluss: Der Schauspieler Ilja Kamphues las Bockenheim-Texte von Peter Kurzeck und Thomas Blanke. Wir suchen jetzt nach Orten, um die Ausstellung weiterhin zugänglich zu machen. Daher: Bis demnächst.
Über die Ausstellung berichteten die FNP (Frankfurter Neue Presse) und die FR (Frankfurter Rundschau).

Dank für die Unterstützung

Zahlreiche informative Gespräche mit Bockenheimer Bürgerinnen und Bürgern haben die Ausstellungsvorbereitung begleitet. Dafür sind wir sehr dankbar.
Für Fotos, Dokumente und Infos, ohne die die Ausstellung SANIERUNG BOCKENHEIM vom 13. – 30. September 2018 nicht möglich geworden wäre, danken wir:

Andreas K. Arnold, Dr. Schubert, DW Dreysse, Klaus Eich, Felix Fischl, Richard Grübling, Herbert Goetz, Hans-Jürgen Hammelmann, Bernd Hüttl, Gerhard Hütter, Udo Heitzmann, Jochen Ickert, Stephan Kyreileis, Eckhart Kyrieleis, Marion Löhr-Böger, Joachim Maurer, Frau Neubert-Rhinow, Wolfgang Nied, Dieter Rauch, Karl-Günter Süss, Werner Stein, Frau Struckmeier-Schubert, Frau Staab, Frau Walz, Frau Woywodt. Fotos und Dokumente stellten auch das Stadtplanungsamt. das Institut für Stadtgeschichte und der Verein Freunde Bockenheims zur Verfügung. 

Die Ausstellung wird gefördert durch den Ortsbeirat 2, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, den AStA der Goethe-Universität, die Polytechnische Stiftung und die Frankfurter Sparkasse. Für die Verfügungstellung eines Schaukastens in der Leipziger Straße danken wir Frau Wissmüller-Sztulman.

Schirmherr des Projekts: Stadtrat Mike Josef.

Kooperation und Organisation des Projekts
Institut für Selbstorganisation e.V.
in Kooperation mit dem
Verein Freunde Bockenheims e.V.,
Bockenheim-Aktiv.de,
dem Offenen Haus der Kulturen e.V.
und dem Stadtteilbüro Bockenheim.

Zum Projektteam gehören DW Dreysse, Ilja Kamphues, Norbert Saßmannshausen, Tim Schuster und Otto Ziegelmeier.
Fachlicher Berater: Dierk Hausmann.

Eröffnung der Ausstellung

Am 13. September 2018 wurde die Ausstellung SANIERUNG BOCKENHEIM 1978-1995 eröffnet. Der Abend begann mit einem Text von Thomas Blanke, der, vorgetragen von Ilja Kamphues, mitten ins Herz Bockenheims traf. Der Schirmherr des Projekts, Stadtrat Mike Josef, war leider verhindert – er wurde vertreten von Herrn Gilbert Mayr vom Stadtplanungsamt. Für den Verein „Offenes Haus der Kulturen“ sprach Tim Schuster. Der Stadtplaner und Architekt Prof. DW Dreysse erläuterte die Rahmenbedingungen des beispielhaften Sanierungsprojektes in Frankfurt. Anschliessend wurde die Ausstellung von Norbert Saßmannshausen eröffnet.

Bilder von der Ausstellungs-Eröffnung am 13. September 2018.

 

Das Transparent „zum Depot-Fest“ ist Teil der Ausstellung. Es wurde zur Eröffnung der Ausstellung im Foyer präsentiert.

Vor dem Ausstellungsraum im Foyer.

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Ankündigungen der Ausstellung

Im aktuellen Programmflyer von Radio X (Nr. 27. Juli – Sept. 2018) findet sich ein schöner Artikel von Stephan Kyrieleis über Bockenheim vor 40 Jahren – und darin ein Hinweis auf die Ausstellung SANIERUNG BOCKENHEIM 1978-1995. Und der Monatsflyer des Vereins „Offenes Haus der Kulturen“ weist ebenfalls darauf hin und verwendet ein Foto von Klaus Eich, das auch von uns für das Plakat verwendet wurde. (mehr …)

Die Sanierung des Frankfurter Stadtteil Bockenheim

Die Sanierung des Frankfurter Stadtteil Bockenheim

 In einer Ausstellung im September 2018 soll der Zustand vor der Sanierung (Ende der 70er Jahre bis Anfang der 90er Jahre) und es sollen die Pläne und Vorstellungen zur Sanierung in Erinnerung gerufen werden.
Damit kann die Identität des Stadtteil Bockenheims im Wandel verdeutlicht und auch ein Beitrag zu den offenen Fragen der Stadtteilentwicklung im 21. Jahrhundert geleistet werden.

1978
beschloss die Stadt Frankfurt in zwei Bereichen Bockenheims eine städtebauliche Sanierung durchzuführen. In den 1980-er Jahren wurden daraufhin viele heruntergekommene und stark vernachlässigte Gebäude instandgesetzt und modernisiert,
ruinöse oder leerstehende Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt – überwiegend Wohngebäude mit Sozialwohnungen. Laut Abschlussbericht der Stadt wurden die Modernisierungen in der Mehrzahl öffentlich gefördert und die Miete festgeschrieben. Für Bewohner, die zeitweise oder auf Dauer wegen der Sanierung ausziehen mussten, wurden Ersatzwohnungen im Sanierungsgebiet oder im Stadtteil bereitgestellt und die Umzugskosten übernommen. (mehr …)

7. Febr. 2018: Vortrag „Die Sanierung Bockenheims“

 

1978
beschloss die Stadt Frankfurt in zwei Bereichen Bockenheims eine städtebauliche Sanierung durchzuführen. Daraufhin wurden viele heruntergekommene und stark vernachlässigte Gebäude instandgesetzt und modernisiert, ruinöse oder leerstehende Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt. In Kombination mit dem U-Bahn-Bau  (U6/U7) und dem Ende der Industrie in Bockenheim (Wegzug der großen Bockenheimer Betriebe VDO und Hartmann & Braun) wurde damit ein umfassender Wandel in Bockenheim eingeleitet.

Neben vielen kleineren Einzelmaßnahmen entstanden in den beiden Sanierungsgebieten vier größere Neubaukomplexe: die Ladengalerie an der Bockenheimer Warte, die Seniorenwohn-anlage Adalbertstraße, Sozialwohnungen an der Jordanstraße/Kiesstraße und das Pflege-heim Friesengasse/Kleine Seestraße.
1995 wurde die Sanierung förmlich abgeschlossen.

Das bürgerschaftliche Engagement war in diesem Sanierungszeitraum von großer Bedeutung für das Ergebnis. In Bürgerinitiativen, VHS-Kursen und öffentlichen Veranstaltungen wurde informiert, gestritten und debattiert über die Ziele und die Umsetzung des städtischen Vorhabens. Begleitende wissenschaftliche Untersuchungen gehörten selbstverständlich dazu und genauso Anwälte, die, von der Stadt finanziert, die Bewohner berieten. (mehr …)

Fotos, Dokumente  und Zeitzeugen zur  Sanierung Bockenheims gesucht

Fotos, Dokumente und Zeitzeugen zur Sanierung Bockenheims gesucht

2018 wird eine Ausstellung die Veränderungen Bockenheims durch die Sanierung (1979 bis Anfang der 90er Jahre)  ins Gedächtnis rufen.
Wie sah Bockenheim vorher aus? Was wurde geplant und was verwirklicht? Und:  Was kann Bockenheim aus dieser Sanierungszeit für die Zukunft lernen?

Wir rufen auf, uns mit Fotos und Dokumenten und Zeitzeugen-Berichten zu unterstützen!
Fotos der Häuser, Wohnungen, Hinterhöfe und Straßenzüge aus der Zeit vor 1990 benötigen wir, um ein umfassendes Bild Bockenheims in der Ausstellung zeigen zu können.

Mieter, Hauseigentümer, Geschäftsinhaber, Aktive in den Bürgerinitiativen damals, jeden bitten wir uns zu helfen das vergangene Bockenheim zu dokumentieren. Schauen Sie in Ihre Fotoalben und Diasammlungen und stellen Sie den Bockenheimern Fotos und Dokumente für die das Gedächtnis des Stadtteils zur Verfügung.

Wenn Sie zustimmen, dann scannen wir Ihre Fotos und stellen Sie dem Fotoarchiv des Geschichtsvereins „Freunde Bockenheims“ zur Verfügung. Und zeigen Ihre Fotos in der Ausstellung.

Wir sind über das Stadtteilbüro in der Leipziger Straße 91 zu erreichen (Dienstag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr), dort können auch Fotos usw. abgegeben werden. Oder Sie melden sich telefonisch unter 069 76 75 24 58.

 

Stadtführungen in Frankfurt: Auf den Spuren der Revolte

Frankfurt, die ehemalige Haupstadt der Revolte, hat sie verdient:
Die Stadtführungen auf den Spuren der Revoltejahre.  Die Stätten des „langen roten Jahrzehnts“, das  sind der Bockenheimer Uni- Campus, das Studentenhaus, der erste Öko-Laden „Distel“ und die Karl-Marx-Buchhandlung, der Frauenbuchladen und die Fabrik, die besetzten Häuser und die Sponti-Villa, der Nutten-Lui und das Black-Panther-Solidaritätskomitee – usw.
In 90 bis 120 Minuten kaum zu schaffen, aber wir versuchen es immer wieder.

ISO bietet diese Stadtführungen „Auf den Spuren der Revolte“ für interessierte Gruppen durch den Stadtteilhistoriker Norbert Saßmannshausen an. Über ihn gab es in der Hessenschau einen kurzen Beitrag (Oktober 2017). Der HR-Beitrag vom 16. Oktober dauert 4-Minuten.

Die nächste offene Führung: Bitte anfragen.  Anmeldungen per Mail (info@denknomaden.de) oder 069 7675 2458. 9 Euro pro Person.
Preise für Gruppen auf Anfrage.